FAQs
Allgemeine Fragen zu #rabbitfriendly
Was ist #rabbitfriendly e.V.?
#rabbitfriendly ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für eine bessere medizinische Versorgung von Kaninchen in tierärztlichen Praxen und Kliniken einsetzt.
Ziel ist es, Praxisteams durch Fortbildung, Standards, SOPs (schriftlich festgelegte Praxisabläufe) und Öffentlichkeitsarbeit dabei zu unterstützen, Kaninchen fachlich sicherer und stressärmer zu versorgen.
Dabei geht es sowohl um eine bessere Versorgung in der Breite als auch um die Förderung spezialisierter Kaninchenmedizin.
Was bedeutet „#rabbitfriendly“?
„#rabbitfriendly“ bedeutet mehr als einen freundlichen Umgang mit Kaninchen.
Natürlich gehören ruhiges Handling und stressarme Abläufe dazu. Gleichzeitig geht es aber auch darum, Kaninchen medizinisch korrekt und auf aktuellem Wissensstand zu behandeln.
Das betrifft zum Beispiel:
- Notfallversorgung
- Narkosemanagement
- Zahnmedizin
- Beratung
- stationäre Versorgung
- klare Praxisabläufe
Warum braucht es #rabbitfriendly überhaupt?
Die medizinische Versorgung von Kaninchen ist sehr unterschiedlich.
Es gibt hervorragend arbeitende Praxen und Kliniken, gleichzeitig bestehen aber weiterhin erhebliche Unterschiede bei Notfallversorgung, Narkosemanagement, Zahnmedizin, Impfberatung oder allgemeinem Handling.
#rabbitfriendly möchte helfen, alltagstaugliche Mindeststandards zu etablieren, Wissen zugänglich zu machen und Praxisteams zu unterstützen.
Gleichzeitig soll auch spezialisierte Kaninchenmedizin sichtbarer werden und weiter gefördert werden.
Ist #rabbitfriendly nur etwas für spezialisierte Heimtierpraxen?
Nein. Gerade das ist ausdrücklich nicht das Ziel.
#rabbitfriendly soll keine exklusive Spezialistenplattform sein, sondern die Versorgung von Kaninchen insgesamt verbessern.
Die Bronze-Zertifizierung richtet sich deshalb bewusst auch an allgemein tätige Kleintierpraxen, die Kaninchen regelmäßig behandeln und sich intensiver mit dieser Tierart auseinandersetzen möchten.
Silber und Gold sollen darüber hinaus spezialisierte Kaninchenmedizin mit erweiterten diagnostischen, therapeutischen und organisatorischen Möglichkeiten sichtbar machen.
Bedeutet eine fehlende Zertifizierung automatisch schlechte Kaninchenmedizin?
Nein.
Es gibt viele engagierte Kolleginnen und Kollegen mit hoher Kompetenz, die aktuell nicht zertifiziert sind.
Die Zertifizierung ist ein zusätzliches Qualitäts- und Sichtbarkeitssystem, keine pauschale Bewertung anderer Praxen.
Bedeutet #rabbitfriendly, dass jede Praxis alles können muss?
Nein.
Eine wichtige Grundlage von #rabbitfriendly ist auch das Wissen um die eigenen Grenzen.
Eine Praxis kann sehr gute Basisversorgung leisten und trotzdem bestimmte Fälle weiterüberweisen. Das ist kein Nachteil, sondern professionell.
Je nach Zertifizierungsstufe unterscheiden sich außerdem die Anforderungen und Möglichkeiten der jeweiligen Praxis oder Klinik.
Was ist der Unterschied zwischen #rabbitfriendly und der AG Kleinsäuger der DVG?
Die AG Kleinsäuger der DGK-DVG ist eine wissenschaftliche Fachgruppe innerhalb der DVG. #rabbitfriendly ist dagegen ein eigenständiger gemeinnütziger Verein.
Beides ergänzt sich und verfolgt dasselbe grundlegende Ziel: bessere Medizin für Kaninchen und andere Kleinsäuger.
#rabbitfriendly wurde zusätzlich als eigenständiger Verein gegründet, weil dadurch Möglichkeiten entstehen, die innerhalb einer wissenschaftlichen Fachgruppe nur eingeschränkt oder deutlich langsamer umsetzbar wären.
Als Verein kann #rabbitfriendly beispielsweise:
- eigenständig Öffentlichkeitsarbeit und Marketing betreiben
- Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring gezielt einsetzen
- Fördermitglieder einbinden
- direkt mit Tierhaltern kommunizieren
- eigene Projekte schneller umsetzen
- kostenlose TFA-Kurse anbieten
- Zertifizierungen aufbauen
- gezielt Werbung für bessere Kaninchenmedizin machen
Der Verein ist organisatorisch flexibler und unabhängiger. Viele öffentliche Stellungnahmen, Kampagnen oder Projekte müssten innerhalb größerer Strukturen umfangreicher abgestimmt werden.
Die Zusammenarbeit mit der AG Kleinsäuger bleibt dabei ausdrücklich eng, gewünscht und wichtig.
Tierhalter und #rabbitfriendly
Warum können bei #rabbitfriendly auch Tierhalter Mitglied werden?
Tierhalterinnen und Tierhalter können #rabbitfriendly als Fördermitglieder unterstützen, haben aber kein Stimmrecht innerhalb des Vereins. Medizinische Inhalte, Standards und Zertifizierungskriterien werden weiterhin von tiermedizinischer Seite erarbeitet.
Die Einbindung von Tierhalterinnen und Tierhaltern ist für #rabbitfriendly trotzdem ausdrücklich wichtig. Kaninchenhalter erleben die Versorgung ihrer Tiere direkt und suchen häufig intensiv nach kompetenten Praxen. Viele berichten von langen Wegen, Unsicherheit oder Schwierigkeiten, gute Kaninchenmedizin zu finden.
Dieses große Interesse an besserer Kaninchenmedizin ist ein wichtiger Motor für Veränderung. Tierhalter tragen dazu bei, dass Kaninchenmedizin sichtbarer wird und in Praxen einen höheren Stellenwert bekommt.
Als Fördermitglieder helfen sie außerdem dabei, Projekte wie Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit, Informationsmaterialien oder kostenlose TFA-Kurse finanziell mitzutragen.
Haben Tierhalter Einfluss auf fachliche Entscheidungen?
Fördermitglieder haben kein Stimmrecht innerhalb des Vereins. Medizinische Inhalte, Zertifizierungskriterien und fachliche Entscheidungen werden von tiermedizinischer Seite erarbeitet.
Trotzdem werden die Erfahrungen, Sorgen und Probleme von Tierhaltern bewusst ernst genommen. Viele Kaninchenhalter erleben im Alltag selbst, wie schwierig die Suche nach guter Kaninchenmedizin sein kann. Genau diese Rückmeldungen und Bedürfnisse waren auch ein wichtiger Grund für die Gründung von #rabbitfriendly.
Die fachlichen Entscheidungen bleiben tiermedizinisch geführt — gleichzeitig möchte #rabbitfriendly aber bewusst zuhören, wo Kaninchenhalter im Alltag Probleme erleben und wo Verbesserungen in der Versorgung besonders wichtig sind.
Fragen zur Zertifizierung
Wie funktioniert die Zertifizierung?
Die Zertifizierung durch #rabbitfriendly ist als gestuftes Modell aufgebaut. Geplant sind Bronze, Silber und Gold.
Aktuell kann die Bronze-Zertifizierung beantragt werden. Die Kriterien für Silber und Gold werden derzeit erarbeitet und sollen auf der Bronze-Zertifizierung aufbauen.
Die verschiedenen Stufen sollen unterschiedliche Niveaus der Kaninchenmedizin sichtbar machen — von strukturierter Basisversorgung bis hin zu hochspezialisierter Kaninchenmedizin.
Die Anforderungen der jeweiligen Zertifizierungsstufe können über die Homepage eingesehen werden.
Die Zertifizierung erfolgt über einen Fragebogen und einzureichende Nachweise. Bestimmte Angaben müssen belegt werden, andere werden verbindlich bestätigt.
Die Bronze-Zertifizierung soll bewusst alltagstaugliche Mindeststandards definieren. Silber und Gold werden darüber hinaus zunehmend spezialisierte Anforderungen abbilden.
Sobald die Kriterien für Silber und Gold finalisiert sind, werden sie ebenfalls über die Homepage veröffentlicht.
Warum gibt es Bronze, Silber und Gold?
Nicht jede Praxis arbeitet auf demselben Spezialisierungsniveau — und das ist auch völlig normal.
Mit dem gestuften Zertifizierungssystem möchte #rabbitfriendly sowohl gute Breitenversorgung als auch hochspezialisierte Kaninchenmedizin sichtbar machen.
Die Bronze-Zertifizierung soll alltagstaugliche Mindeststandards für Praxen abbilden, die Kaninchen regelmäßig behandeln und sich bewusst mit dieser Tierart beschäftigen.
Silber und Gold sollen darüber hinaus spezialisierte Kaninchenmedizin mit erweiterten diagnostischen, therapeutischen und organisatorischen Möglichkeiten darstellen.
Das Ziel ist nicht, jede Praxis zur Spezialklinik zu machen. Ziel ist vielmehr, die Versorgung von Kaninchen insgesamt zu verbessern — von der guten Basisversorgung bis zur spezialisierten Spitzenmedizin.
Muss man bereits Spezialistin oder Spezialist für Kaninchenmedizin sein, um zertifiziert zu werden?
Nein. Die Bronze-Zertifizierung richtet sich ausdrücklich nicht nur an hochspezialisierte Heimtierkliniken.
Trotzdem bedeutet eine Zertifizierung nicht „Kaninchenmedizin wie bisher“. Auch für Bronze müssen definierte Mindeststandards erfüllt werden, die über das hinausgehen, was aktuell in vielen Praxen selbstverständlich ist.
Dazu gehören zum Beispiel:
- strukturierte Telefontriage
- sichere Narkosestandards
- Notfallmanagement
- regelmäßige Fortbildung
- klare Teamabläufe
- eine bewusste Auseinandersetzung mit Kaninchenmedizin
Silber und Gold bauen darauf auf und sollen zunehmend spezialisierte Anforderungen abbilden.
#rabbitfriendly möchte die Kaninchenmedizin in der Breite verbessern, ohne unrealistische Anforderungen an jede Praxis zu stellen.
Was wird bei der Bronze-Zertifizierung geprüft?
Die Bronze-Zertifizierung bildet die Grundlage des Zertifizierungssystems. Sie soll zeigen, dass eine Praxis definierte Mindeststandards für eine sichere und strukturierte Kaninchenmedizin erfüllt.
Geprüft werden unter anderem:
- Fortbildung
- Anmeldung und Telefontriage
- Handling und Stressreduktion
- Anästhesie und Analgesie
- Notfallmanagement
- Beratung
- SOPs und Teamabläufe
Die Kriterien sollen alltagstauglich und realistisch umsetzbar sein.
Silber und Gold bauen darauf auf und sollen spezialisierte Kaninchenmedizin mit erweiterten diagnostischen, therapeutischen und organisatorischen Anforderungen darstellen.
Was ist ein „Rabbit Advocate“?
„Rabbit Advocates“ sind Personen innerhalb einer Praxis oder Klinik, die besondere Verantwortung für das Thema Kaninchenmedizin übernehmen.
Bereits für die Bronze-Zertifizierung braucht jede Praxis:
- einen tierärztlichen Rabbit Advocate
- einen Rabbit Advocate aus dem TFA-Team
Sie sorgen dafür, dass Wissen nicht bei einzelnen Personen bleibt, sondern ins gesamte Team getragen wird.
Wie läuft die Zertifizierung praktisch ab?
Die Zertifizierung erfolgt über einen Fragebogen und einzureichende Nachweise. Bestimmte Angaben müssen belegt werden, andere werden verbindlich bestätigt.
Die Zertifizierung ist kein einmaliges „Etikett“, sondern muss alle 2 Jahre aktualisiert werden.
Je nach Zertifizierungsstufe unterscheiden sich Umfang und Anforderungen der Nachweise.
Müssen Praxen bestimmte SOPs (schriftlich festgelegte Praxisabläufe) haben?
Ja. Für die verschiedenen Zertifizierungsstufen sind definierte SOPs und schriftlich festgelegte Abläufe vorgesehen. Umfang und Anforderungen unterscheiden sich dabei je nach Zertifizierungsstufe.
Bereits für die Bronze-Zertifizierung spielen grundlegende SOPs und klare Teamabläufe eine wichtige Rolle, zum Beispiel in Bereichen wie:
- Telefontriage
- Notfallmanagement
- Narkoseabläufe
- stationäre Versorgung
- Beratung
Silber und Gold sollen darüber hinaus spezialisierte Anforderungen und komplexere Abläufe abbilden.
#rabbitfriendly stellt dafür Hilfestellungen und Beispiele zur Verfügung. Entscheidend ist aber nicht der Ordner im Regal, sondern dass die Standards im Alltag tatsächlich gelebt werden.
Fragen zu TFA und Teamarbeit
Warum richtet sich #rabbitfriendly ausdrücklich auch an TFA?
Weil gute Kaninchenmedizin ohne engagierte TFA nicht funktioniert.
Viele entscheidende Situationen entstehen:
- am Telefon
- bei der Ersteinschätzung
- im Handling
- während der Narkoseüberwachung
- in der stationären Versorgung
- oder in der Kommunikation mit Tierhaltern
Gibt es spezielle Fortbildungen für TFA?
Ja. #rabbitfriendly plant eigene Fortbildungen und kostenlose Onlinekurse speziell für TFA, um praxisnahes Wissen niedrigschwellig zugänglich zu machen.
Muss man als TFA bereits viel Erfahrung mit Kaninchen haben, um sich zu engagieren?
#rabbitfriendly richtet sich nicht nur an langjährige Spezialisten oder große Heimtierkliniken. Auch Praxen und Teams, die ihre Kaninchenmedizin strukturierter und sicherer aufbauen möchten, sind ausdrücklich willkommen.
Trotzdem bedeutet bereits die Bronze-Zertifizierung nicht einfach „Kaninchenmedizin wie bisher“. Schon für Bronze müssen definierte Mindeststandards erfüllt werden, die über das hinausgehen, was aktuell in vielen Praxen selbstverständlich ist.
Gleichzeitig ist Engagement im Verein auch ohne sofortige Zertifizierung möglich. Viele Praxen beginnen zunächst damit, sich mit den Kriterien, SOPs und Fortbildungsinhalten auseinanderzusetzen und entwickeln ihre Kaninchenmedizin so Schritt für Schritt weiter.
Oft verbessert bereits diese erste bewusste Beschäftigung mit Themen wie Notfallmanagement, Telefontriage, Narkose, Handling oder Teamabläufen die Versorgung von Kaninchenpatienten im Praxisalltag deutlich — schon bevor eine Zertifizierung erreicht wird.
#rabbitfriendly versteht Zertifizierung deshalb nicht nur als Endpunkt, sondern auch als Entwicklungsprozess. Der Weg zu besser strukturierter und sichererer Kaninchenmedizin ist dabei ausdrücklich Teil des Konzepts.
Fragen für Tierhalter:innen
Wie finde ich eine zertifizierte Praxis?
Sobald die ersten Praxen zertifiziert sind, wird es über die Homepage eine Übersicht inkl. Karte zertifizierter Einrichtungen geben.
Dabei soll auch sichtbar werden, welche Zertifizierungsstufe eine Praxis erreicht hat.
Bedeutet eine Zertifizierung automatisch perfekte Medizin?
Nein. Medizin bleibt immer individuell und komplex.
Die Zertifizierung zeigt aber, dass sich eine Praxis bewusst mit Kaninchenmedizin auseinandersetzt, definierte Standards erfüllt und bereit ist, sich regelmäßig fortzubilden und weiterzuentwickeln.
Die verschiedenen Zertifizierungsstufen sollen außerdem unterschiedliche Schwerpunkte und Spezialisierungsgrade sichtbar machen.
Was bringt mir #rabbitfriendly als Tierhalter?
#rabbitfriendly soll Tierhaltern helfen, Praxen zu finden, die sich bewusst mit Kaninchenmedizin beschäftigen und definierte Standards erfüllen.
Außerdem möchte der Verein Wissen über Kaninchenmedizin sichtbarer machen und langfristig dazu beitragen, dass Kaninchen in der tierärztlichen Versorgung ernster genommen werden.
Durch die verschiedenen Zertifizierungsstufen soll außerdem besser erkennbar werden, welche Praxen eher strukturierte Basisversorgung anbieten und welche zusätzlich spezialisierte Kaninchenmedizin auf höherem Niveau leisten.
Warum sind engagierte Tierhalter für #rabbitfriendly so wichtig?
Gute Kaninchenmedizin entsteht nicht nur im Behandlungszimmer. Sie entsteht auch durch Tierhalter, die aufmerksam beobachten, Fragen stellen, Probleme ansprechen und deutlich machen, wie wichtig ihnen eine gute medizinische Versorgung ihrer Tiere ist.
Viele Erfahrungen von Kaninchenhaltern waren ein wichtiger Anstoß für die Gründung von #rabbitfriendly. Lange Wege zur nächsten kompetenten Praxis, Unsicherheit bei Notfällen oder die Schwierigkeit, überhaupt kaninchenerfahrene Tierärzte zu finden, erleben viele Tierhalter direkt im Alltag. #rabbitfriendly möchte diese Erfahrungen bewusst ernst nehmen.
Die medizinischen Inhalte, Zertifizierungskriterien und fachlichen Entscheidungen werden von tiermedizinischer Seite erarbeitet. Gleichzeitig versteht #rabbitfriendly bessere Kaninchenmedizin ausdrücklich als gemeinsame Aufgabe von Tierärzten, TFA und engagierten Tierhaltern.
Dabei geht es nicht nur um Fördermitgliedschaften. Viele Tierhalter bringen regelmäßig Ideen, Rückmeldungen und Erfahrungen ein, helfen dabei, Probleme sichtbar zu machen oder unterstützen den Verein aktiv — zum Beispiel bei Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Veranstaltungen oder Messeständen.
Gerade diese Zusammenarbeit unterschiedlicher Perspektiven ist für #rabbitfriendly ein wichtiger Teil des Konzepts.
Kooperationen und Unterstützung
Können auch Firmen oder Unternehmen #rabbitfriendly unterstützen?
Ja. #rabbitfriendly arbeitet bewusst auch mit Firmen und Partnern zusammen, die eine bessere Kaninchenmedizin unterstützen möchten.
Das können beispielsweise Unternehmen sein,
- die Produkte für eine kaninchengerechtere Versorgung anbieten
- Fortbildungen unterstützen
- Materialien oder Infrastruktur bereitstellen
- Veranstaltungen ermöglichen
- oder den Verein finanziell oder organisatorisch fördern
Als eigenständiger Verein kann #rabbitfriendly solche Partnerschaften deutlich flexibler aufbauen als eine klassische wissenschaftliche Fachgruppe.
Wichtig ist dabei: Medizinische Inhalte und Zertifizierungskriterien sind unabhängig und allein fachlich begründet.
Kooperationen mit Firmen bedeuten nicht automatisch eine Empfehlung oder Zertifizierung von Produkten.
Zertifiziert oder empfiehlt #rabbitfriendly auch Produkte?
Ja, in bestimmten Fällen können Produkte, Materialien oder Konzepte von #rabbitfriendly empfohlen oder zertifiziert werden, wenn sie aus Sicht des Vereins besonders gut zu einer kaninchengerechten Versorgung passen.
Vorschläge dafür können aus dem Verein selbst kommen — sowohl von Mitgliedern als auch aus dem Vorstand oder aus Arbeitsgruppen.
Die Bewertung erfolgt nicht automatisch durch Sponsoring oder Firmenpartnerschaften. Vorschläge werden innerhalb des Vereins diskutiert. Mitglieder können Rückmeldungen, Kritik oder ein Veto einbringen. Ziel ist eine möglichst transparente und fachlich sinnvolle Einschätzung.
Wichtig ist dabei:
Eine Empfehlung oder Zertifizierung soll nicht bedeuten, dass es nur dieses eine „richtige“ Produkt gibt. Vielmehr möchte #rabbitfriendly Lösungen sichtbar machen, die aus Sicht des Vereins eine gute und kaninchengerechte Versorgung unterstützen.